Achtung! Stillgestanden, Kommandant!



Feuerstürme wüten in der Welt von WAR2 Glory und vom Himmel dröhnt das Knattern von Rotoren!
Feuersturm öffnet seine Pforten für mutige und unerschrockene Kommandanten. Erobere die Lüfte und sichere deine Himmelshoheit mit eiserner Faust! Schlage neue Feinde und schmiede neue Allianzen in einem neuen Kapitel in der Geschichte von WAR2 Glory und erlebe im Kampf um die Luftherrschaft eine eine neue Missionskette von bisher unerreichten Ausmaßen, die weit ins späte Spiel reicht!

Die Missionen beginnen ein paar Tage nach dem Start des Servers.

Geschichtliche Hintergründe:

Das Erzeugen von sogenannten Feuerstürmen über deutschen und japanischen Städten wurde von britischer Seite als besonderer Erfolg gewertet. Diese Feuerstürme waren Ergebnis intensiver Forschungsarbeit und abgewogener Planungen. Um einen Feuersturm zu entfachen, ging es nicht nur darum, eine möglichst hohe Bombenlast abzuwerfen (beispielsweise entstand über Berlin nie ein Feuersturm), sondern es kam u. a. auf Art, Reihenfolge und Aufprallort der Bomben an. Zunächst wurden durch Sprengbomben die Dächer abgedeckt und die Fensterscheiben zum Bersten gebracht, um brennbares Material in den Wohnräumen freizulegen und eine offene Sauerstoffzufuhr zu ermöglichen. In einer zweiten Welle wurde die Stadt dann großflächig mit Stabbrandbomben eingedeckt.
Es entsprach dem ausdrücklichen Entschluss der Churchill-Regierung, den Tod von Zivilisten nicht nur in Kauf zu nehmen, sondern die Zivilbevölkerung zum Angriffsziel zu nehmen und die Luftangriffe so zu gestalten, dass eine möglichst hohe Anzahl Menschen dabei starben. Hintergrund war, die Moral der Bevölkerung zu brechen und das Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Regierung zu untergraben. Diese Strategie wurde als „moral bombing“ bezeichnet.
Dieser Strategie der Flächenbombardierung lag die Annahme aus der sogenannten Trenchard-Doktrin zugrunde, das Bombardieren von Wohngebieten – anstelle militärischer Anlagen – würde den Kampfwillen der Zivilbevölkerung schwächen. Das Konzept beruhte auf Vorstellungen über den strategischen Luftkrieg aus dem Ersten Weltkrieg. Man hoffte, Aufstände oder Revolution gegen das Regierungssystem in einem gegnerischen Staat auszulösen, um aus der Destabilisierung des Gegners einen kriegswichtigen Vorteil ziehen zu können. Diese Annahme erwies sich jedoch als Trugschluss. Es wird heute allgemein angenommen, dass diese Strategie zum exakt entgegengesetzten Ergebnis führt, nämlich einer Solidarisierung der Bevölkerung mit einem Regierungssystem gegenüber dem Angreifer.
Die Frage, ob es legitim sei, die Zivilbevölkerung im Krieg zu bombardieren, war lange Zeit umstritten, und heute gelten derartige Flächenbombardements allgemein als Kriegsverbrechen. Die juristische Frage, ob es sich bei der Area Bombing Directive um eine Anweisung zu schweren Kriegsverbrechen handelt, entzündet sich hierbei insbesondere an der unterschiedlichen Interpretation des Artikels 25 der damals in beiden Staaten gültigen Haager Landkriegsordnung. Jedenfalls steht eine nicht-spezifische Anordnung wie die 'Area Bombing Directive' im Widerspruch zu Artikel 27 der Haager Landkriegsordnung, welcher eine Schonung von entsprechend gekennzeichneten und nicht militärisch verteidigten Kulturgütern verlangt, „um die dem Gottesdienste, der Kunst, der Wissenschaft und der Wohltätigkeit gewidmeten Gebäude, die geschichtlichen Denkmäler, die Hospitäler und Sammelplätze für Kranke und Verwundete so viel wie möglich zu schonen“.

Melde dich sofort zum Dienst, Kommandant!

Los geht es heute um 15 Uhr!